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10.03.2015 10:45 Uhr Alter: 3 Jahre
Kategorie: Allgemein
Von: Sabine Bauer

"Der König hinter dem Spiegel" von Rudolf Herfurtner

Am 5. März begab sich Jupiter-Ost auf einen Ausflug nach München. In der Schauburg sahen wir uns die Fabel „Der König hinter dem Spiegel“ von Rudolf Herfurtner an. Die Idee für das allegorische Stück über Freundschaft, Neugier, Mut und übers Heranwachsen stammt aus einem persischen Epos des 12. Jahrhunderts.

Man erzählt sich, dass einst, in einer Zeit vor unserer Zeit, die Vögel einen König hatten. Simurgh nannten sie ihn. Keiner hatte Simurgh jemals gesehen, sodass man ihn fast vergessen hatte. Nun begeben sich die Vögel auf eine abenteuerliche Reise, ihren König zu suchen - doch der Weg zum Ziel ist steinig. Gemeinsam wachsen sie über sich hinaus. Was sie finden, ist so überraschend, dass es alle und alles verändert.

Peer Boysen, Sohn des Schauspielers Rolf Boysen, gelingt es durch seine fantasievolle Inszenierung, den Zuschauer in eine andere Welt zu versetzen, eine Welt voll Poesie und Witz, kindgerecht und doch lebensweise.

Im Anschluss besuchten wir die Pinakothek der Moderne, die uns die Wahl zwischen mehreren Ausstellungen bot. Zahlreiche  Räume zeigen Gegenstände des täglichen Gebrauchs im Wandel der Entwicklung und des Designs, so zum Beispiel Sitz- und andere Möbel, Porzellan und Küchengeräte. Heiterkeit bei den Schülern löste die Entwicklung von der Schreibmaschine bis hin zum Computer aus. Die Jungs kamen vor allem bei den Autos und Motorrädern auf ihre Kosten.

Eine kleine feine Präsentation schwarz-weißer Stillebenfotografie eröffnet dem Betrachter die Magie der Dinge, die über die bloße Form und Funktion der Objekte hinausweist. Die Schüler fanden hier rasch Zugang, anders als zu Ausstellungsstücken von Joseph Beuys…

 

Julia Beise für Jupiter-Ost